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Als William und Lydia Byrum im östlichen Teil von North Carolina, Vereinigte Staaten, wohnten, geschah es, dass ihnen unter der Schar ihrer von Gott geschenkten Kinder am 2. November 1816 ein Sohn geboren wurde, den sie Eli nannten. Eli verbrachte seine Kindheit auf einer Farm in Chowan County und deren Umgebung. Als er ein junger Mann war, fasste sein Vater den Entschluss, mit der Familie in den Staat Indiana überzusiedeln. Alle Vorbereitungen wurden getroffen, so dass die ganze Familie am nächsten Morgen abreisen konnte. Edwin aber, ein jüngerer Bruder, und zwei Schwestern hatten heimlich geplant zurückzubleiben. Der Abend wurde in geselliger Weise verbracht und einige unter ihnen ahnten nicht, dass sie bald voneinander scheiden würden, um sich im Leben nie mehr zu sehen.

Man ging zu Bett, aber sobald die andern schliefen, standen Edwin und die zwei Schwestern möglichst geräuschlos auf, nahmen einige Sachen, die ihnen gehörten, schlichen sich davon und verbrachten, um nicht aufgefunden zu werden, den Rest der Nacht in einer nachbarlichen Schweinehürde am Waldesrand. Noch ehe der Morgen graute, waren alle anderen zur Abreise bereit. Da nun keine Spur von den dreien zu finden war und alle Anzeichen dafür sprachen, dass das Wegbleiben schon vorher geplant worden war, um ohne Widerstand seitens der Eltern in der Heimat bleiben zu können, entschied man sich nach kurzem Suchen, sie zurückzulassen.

Alles Umzugsgut war in einem bedeckten Wagen verpackt worden. Als der Tag anbrach, begab man sich auf die Reise, die viele Wochen dauerte und von North Carolina durch Virginia, über Baltimore und Maryland nach dem Westen der Vereinigten Staaten führte. Der Weg war beschwerlich, denn er führte über das Gebirgsland und durch die ungeheuren Wälder West Virginias. Flüsse und angeschwollene Ströme galt es zu durchwaten. Die Knaben und die Männer legten fast die ganze Strecke zu Fuß zurück. Schließlich hatte die Familie den südwestlichen Teil Ohios erreicht. Hier ließen sie sich eine Zeitlang in Preble County nieder. Ein paar Jahre danach überschritten sie die Grenze Indianas und wohnten in Randolph County, nordwestlich von Union City. Am 9. März 1845, als Eli 29 Jahre alt war, verheiratete er sich mit der 22-jährigen Rahel Newton. Am 9. März 1846 wurde ihnen eine Tochter mit Namen Elisabeth geboren. Sie starb im Alter von 11 Monaten. Rahel lebte nach der Hochzeit nur noch ein Jahr und acht Monate.

Lucinda Byrum, geb. Fields, wurde am 18. Februar 1831 im östlichen Teil des Staates Tennessee geboren und kam, als sie noch ein kleines Kind war, mit ihren Eltern, Lansford und Nancy Fields, und ihren Brüdern und Schwestern nach Indiana in Randolph County, zwei Meilen südwestlich des jetzigen Dorfes New Pittsburg. Am 25. Juli 1848 verheiratete sie sich im Alter von 17 Jahren mit Eli Byrum. Dieser Ehe entsprossen 13 Kinder, sieben Knaben und sechs Mädchen.

Unmittelbar nach der Hochzeit im elterlichen Hause begaben sich die Neuvermählten zu Pferd in ihr neues Heim, einem neuerbauten Blockhaus, das sieben Meilen nordwestlich von Union City inmitten eines großen Waldes lag. Es erübrigt sich zu sagen, dass ihre Ausstattung an Möbeln und Küchengeräten sehr beschränkt war. In der ersten Nacht nach der Ankunft in ihrem primitiven Quartier brach ein mächtiger Sturm aus. Inmitten des Getöses war das Krachen der fallenden Bäume aus jeder Richtung zu hören, und um sie noch mehr zu schrecken, geschah es, dass die Krone eines Baumes gerade auf ihr Wohngemach herniederprasselte, jedoch ohne die Hütte ernstlich zu beschädigen. Am nächsten Tag galt es, all die Bäume zu fällen, die im Bereich der Hütte standen. Durch viel Entbehrungen und viel harte Arbeit in den folgenden Jahren entwickelte sich diese Niederlassung in ein gut ausgestattetes Heim und eine musterhafte Farm von 160 Acker (ca. 65 ha). Dort wurden auch alle ihre Kinder geboren. Der Platz war unter dem Namen „Der alte Stammsitz“ allgemein bekannt. Hier wurde ich am 13. Oktober 1861 als das siebente Kind meiner Eltern geboren. Ich erhielt den Namen ­Enoch Edwin.

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Autoren

Berry, Robert Lee
Byrum, Enoch Edwin
Doberstein, Robert
Dorn, Käthe
Ebel, Wilhelm
Finney, C.G.
Forrest, F.E.
Girke, R.
Hägele, Edmund
Helffenstein, Jakob
Hoss, Heinz
Krebs, Josef
Lange, Paul
Malzon, Rudolf
Martens, William
McKoy, J.S.
Moderson, Ernst
Müsken, W.
Naylor, Charles Wesley
Neff, J.G.
Orr, C.E.
Pudel, K.
Rappard, Dora
Reß, Christian
Smith, F.G.

Themen

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